PSS Praxis für Stimme und Sprechen – Therapieangebote

Halsschmerzen

Halsschmerzen therapieren München

Stimmprobleme

Stimmprobleme therapieren

Tinnitus, Bruxismus

Bruxismus therapieren

Asthma

Asthma therapieren

Panikattacke

Panikattacke therapieren

Artikulationsstörung

Artikulationsstörung therapieren

Gedächtnistraining

Gedächtnistraining

Morbus Parkinson

Morbus Parkinson therapieren

Die Leistungen des Fachzentrums für Stimme und Sprechen beinhalten Beratung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge bei folgenden Störungsbildern.

Überblick: Hier finden Sie einen Überblick über unser Behandlungsspektrum. Weitere umfassende Informationen finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.

Stimmstörungen (Dysphonien)

fallen durch eine Veränderung des Stimmklangs, Heiserkeit, trockenen Hals und Globusgefühl auf. Längeres Reden wirdanstrengend. Das Gefühl von Schleim im Hals führt zu ständigem Räuspern. Die Ursachen können im falschen Stimmgebrauch und der dauerhaften stimmlichen Überlastung liegen. Durch eine Stimmtherapie soll das Sprechen oder Singen wieder ohne Anstrengung möglich sein und der Stimmklang dauerhaft verbessert werden (siehe Halsbeschwerden).

  • organische Dysphonien: hierzu zählen Entzündungen, gut- und bösartige Neubildungen wie Polypen, Knötchen, Varizen und Zysten. Aber auch ein Reflux von Magensäure (Laryngitis gastrica) kann zu organischen Veränderungen auf den Stimmlippen führen. Stimmlippenlähmungen können durch eine Operation (z.B. Schilddrüse) oder eine Viruserkrankung auftreten. Dies führt zu leichten bis massiven Einschränkungen des Stimmgebrauchs aber auch zu Schluckproblemen und Atemnot. Die Lähmung kann ein- oder beidseitig sein.
  • zentrale Stimm- und Sprechstörungen bei Morbus Parkinson zeichnen sich durch eine sehr leise Stimme, undeutliches Sprechen und Einschränkungen in der Mimik aus.
  • funktionelle Dysphonien (siehe Stimmstörungen) zeigen keine organische Veränderung der Stimmlippen, häufig aber mangelnden Stimmlippenschluss, der zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit führt. Heiserkeit, Stimmermüdung und ein Kloßgefühl im Hals werden beschrieben.
  • funktionelle Dysodie: eine Störung der Singstimme, die zu Einschränkung der stimmlichen Leistungsfähigkeit, Flexibilität sowie der Belastbarkeit führt. Heiserkeit, belegter sowie verhauchter Stimmklang (sowohl in der Sing- als auch in der Sprechstimme), erschwertes Pianosingen sind Symptome. Außerdem zeigen sich unsichere Intonation, gestörter Registerwechsel, reduziertes Schwelltonvermögen, Einschränkungen im Stimmumfang, erhöhter Kraftwaufwand beim Singen, Einsatz kompensatorischer Spannungen.
  • spasmodische Dysphonien sind laryngeale Dystonie, die sich durch einen Sprechkrampf ausdrücken. Man unterscheidet den Adduktortyp (gepressten Stimme, Pausen, Abbrüche) vom Abduktortyp (Flüstersprache, versiegendes Sprechen)
  • VCD Vocal Cord Dysfunction: Diese Stimmlippenfehlfunktion führt zu plötzlich auftretenden Verkrampfungen der Stimmlippen. Dabei verschließt sich die Stimmritze und der Patient empfindet eine massive Atemnot. Atemnot nach Hustenanfällen und spontanes Nachlassen der Atemnot sind Kennzeichen der VCD.
  • Altersstimme: Die stimmliche Veränderung muss im Zusammenhang mit einem alterungsbedingten Leistungsabbau des Kehlkopfes, des Atemapparates, der Mundmuskulatur bei der Lautbildung und einer veränderten Bewegungssteuerung der betreffenden Organe gesehen werden. Höreinschränkungen und hormonelle Veränderungen spielen ebenfalls eine Rolle. Ältere Menschen klagen über Heiserkeit und schnelle Stimmermüdung. Durch die Aktivierung der Atmung und eine Ökonomisierung im Stimmgebrauch kann die Stimm- und Atemfunktion verbessert werden und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erhalten bleiben.
  • endokrinologische  Stimmstörungen (z.B. bei Schilddrüsenerkrankungen): Hormonelle Stimmstörungen treten während der Pubertät und im Rahmen hormoneller Erkrankungen oder auch bei Einnahme von Sexualhormonen auf.
  • Mutationsstimmstörungen: Während des Stimmbruchs befindet sich der gesamte Kehlkopf in einem Umbau, der zu  eingeschränkter Belastbarkeit führt. Die Mutation stellt beim männlichen Geschlecht eine kritische Periode der Stimmentwicklung dar.

 

Atemstörungen:

Kurzatmigkeit, Schnappatmung und Verspannungen im Bauch- und Brustkorbbereich sind Anzeichen für eine Atemstörung (siehe Asthma). Unphysiologisches Atmen führt zu einer Fehlfunktion und damit zu Beeinträchtigungen der Gesundheit. Panikattacken Link zu Panikattacken sind häufig mit einer Fehlatmung kombiniert. Das Heranführen an eine verlängerte Ausatmung kann hier helfen. Auch bei Refluxerkrankungen spielt die Mobilisierung des Zwerchfells und damit das Training der Atmung ebenfalls eine Rolle.

Behandlungsbereiche:

  • eingeschränkte Atemfunktion bei Hochatmung und Schnappatmung
  • Atemfehlfunktion und daraus resultierende Angst- oder Panikattacken
  • Atemeinschränkung bei Zwerchfellhochstand
  • Atemeinschränkung durch Asthma
  • Atemeinschränkung bei VCD Vocal Cord Dysfunktion
  • Atemeinschränkung durch COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
  • zentrale Atemdysfuntion bei Morbus Parkinson, ALS Amyotrophe Lateralsklerose

 

Sprachstörungen

können durch Schlaganfall, Schädelhirntrauma oder Gehirnblutung verursacht werden. Es kann sowohl das Sprachverständnis, als auch das Sprechen oder die Wortfindung gestört sein. Probleme beim Lesen, Verstehen und Schreiben sind nicht selten. Zusätzlich kommt es häufig zu Dysarthrien, d.h. dass auch die Stimm- und Sprechfunktion in Mitleidenschaft gezogen ist. Bei der Apraxie ist die Ausführung der willkürlichen zielgerichteten und geordneten Bewegungen bei intakter motorischer Funktion gestört. Betroffen ist die Mimik (Apraxie des Gesichts), die Sprache (Apraxie der Sprech-werkzeuge) und/oder die Gestik bzw. der Gebrauch von Werkzeugen (Extremitäten-Apraxie). Durch Sprachtherapie soll der Patient seine Kommunikationsfähigkeit wieder erwerben und am Alltag teilhaben. 

Spracheinschränkungen im produktiven und rezeptiven Bereich im Rahmen einer Restaphasie sind Schwerpunkt unserer Ansatzes, um eine Rückführung in den Alltag zu ermöglichen. 

Neben zentralen Störungen spielen aber auch Einschränkungen durch dementiellen Abbau eine Rolle. Wortfindungsstörungen, Merkfähigkeit, Sprachverständnisstörungen und allgemeine Konzentrationsprobleme treten hier auf (siehe Gedächtnistraining).

 

Sprechstörungen

bei degenerativen Muskelerkrankungen wie Morbus Parkinson oder Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aber auch bei  Multipler Sklerose helfen gezielte Übungen, die Atemfunktion zu stützen, das Schlucken zu trainieren und die Sprechdeutlichkeit zu unterstützen.

 

Artikulationsstörung:

Undeutliches Sprechen und falsche Lautbildung kann auch im Erwachsenenalter ein Thema sein.Nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose kann die Verständlichkeit des Sprechens stark abnehmen. Durch gezielte logopädische Interventionen wird je nach Störungsbild an der Verständlichkeit des Sprechens gearbeitet. Aber auch kieferorthopädische Probleme können zu einem veränderten Sprechen führen (siehe Artikulationsstörungen).

Poltern

Poltern gilt als Sprechrhythmusstörung, die im Alltag oft mit Nuscheln gleichgesetzt wird. Im Vordergrund steht die schwere Verständlichkeit des Sprechens. Zu schnelles Sprechen mit wenig Betonung und das Verschlucken von Silben machen das Sprechen undeutlich. Auch ADHS im Erwachsenenalter kann ein zu schnelles, verwaschenes Sprechen verursachen, was die Verständlichkeit des Sprechens massiv einschränkt.

 

Stottern

Stottern zählt ebenfalls zu den Sprechrythmusstörung. Stottern im Erwachsenenalter  ist eine massive Einschränkung der Kommunikation. Redeblockaden oder im Gespräch “hängen bleiben” stören das Gespräch sehr. Korrekterweise sollte Stottertherapie im Kindesalter stattfinden. Dennoch leiden viele Erwachsene immer noch an leichtem bis schwerem Stottern. Sogar für die Umwelt unauffällige Blockaden stören den Stotterer selbst sehr, da er in der ständigen Angst lebt, dass seine Sprechstörung auffällt. Atemübungen helfen das Sprechen mit weniger Anspannung zu verknüpfen. Lockerungsübungen im Rachenraum dehnen die Muskulatur, die sich in der Situationen des Stotterereignisses immer wieder verspannt. Desensibilisierungsübungen bauen die Ängste in der Kommunikation ab. Ziel einer Stottertherapie im Erwachsenenalter ist, die Begleitsymptome des Stotterns aufzudecken und zu lösen. Modifikationstechniken helfen das Sprechen flüssiger zu machen, damit ein Hängenbleiben seltener wird. Stottern zeichnet sich durch Kern- und Begleitsymptome aus. Die begleitenden Stottersymptome können hierbei auf sprachlicher, nichtsprachlicher und psychischer Ebene auftreten. Wiederholungen, Dehnungen, Blockierungen der Artikulation, Atmung und Stimmgebung zählen zu den Kernsymptomen. Begleitsymptome auf sprachliche Ebene sind Füllwörter, Starter, erhöhtes Sprechtempo und Vermeideverhalten (Austausch von Wörtern, Satzumstellungen/-abbrüche, Umschreibungen) Weitere Begleitsymptome sind physische Anspannung, mimische und ganzkörperliche Mitbewegungen, Veränderung der Atem- und Stimmgebung, Vegetative Reaktionen wie Herzrasen und Schwitzen, Sprechangst, innere Anspannung, Scham, Frustration, Selbstabwertung, Vermeiden bestimmter Situationen, Abbruch des Blickkontakts.

 

Fazialisparese

Fazialisparese ist eine Funktionsstörung des Nervus facialis (VII. Hirnnerv) mit Lähmung vor allem der mimischen Gesichtsmuskulatur sowie der anderen von diesem Nerv versorgten Muskeln und Drüsen. Nicht betroffen von der Lähmung ist die Kaumuskulatur, da sie vom Nervus trigeminus versorgt wird. Eine Fazialisparese tritt meist einseitig auf. Inkompletter Mundschluss, hängender Mundwinkel, kein Strinrunzeln, fehlender Lidschluss sind erste Symptome.

 

CMD – die Craniomandibuläre Dysfunktion

Diese zeigt sich durch Schmerzen im Bereich des Kauorgans, Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen oder Schließen des Kiefers, ausstrahlende Schmerzen in andere Körperregionen bspw. Kopf, Nacken, Rücken, Ohren (siehe Bruxismus, Tinnitus). Der Umgang mit Stress und Anspannung spielt eine wichtige Rolle in der Entstehung einer behandlungsbedürftigen CMD. „Die Zähne zusammen beißen“ sind zudem gängige Redewendungen, die sich in unserer Alltagssprache zeigen.

Die Behandlung einer CMD steht daher auf 3 Säulen: Der Orthopädie (auch Kieferorthopädie), der Psychotherapie sowie der Therapie muskulärer und faszialer Strukturen.

Wir bieten Ihnen Therapie zur Regulation des Muskeltonus, Haltungsaufbau und Entspannungstherapie, hörbedingte Stimm- und Sprechstörung bei Höreinschränkung nach Hörgeräteversorgung

Bereits bei geringgradiger Hörminderung ist die audio-phonatorische Kontrolle eingeschränkt. Neben Störungen der Sprech- und Ruheatmung sowie stimmlichen Auffälligkeiten, ist ein erhöhter Gesamtkörpertonus nicht selten, der wiederum die Stimmgebung beeinflusst. Sprechanstrengung oder Schmerzen im Halsbereich sind häufige Begleitsymptomatiken. Aufgrund des eingeschränkten auditiven Kanals, versuchen Menschen mit Hörminderung die Stimme über den kinästhetischen Kanal zu kontrollieren. Jedoch führt das erneut zu erhöhtem Spannungsaufbau und mehr Krafteinsatz bei der Stimmgebung. Die Stimm- und Sprechtherapie ist hier indiziert, um kompensatorische Symptome wie z.B. einen dorsal verlagerten Stimmansatz, einen gepressten Stimmklang, eine überhöhte Sprechstimmlage, harte Stimmeinsätze, Hypernasalität oder einer erhöhte Lautstärke abzubauen und vorzubeugen.

Termine & Infos unter Tel.-Nr. 089 44439340

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