Morbus Parkinson therapieren

Der Verlust der Stimme schränkt Patienten mit Morbus Parkinson sehr ein. Das Sprechen wird undeutlich und sehr leise. In Gesprächen wird der an Parkinson leidende Patient immer weniger verstanden. Daher ist Rückzug und soziale Isolation häufig die Folge. 

Stimmkräftigungsübungen, wie sie von Dr. Lorraine Ramig (1983) an Lee Silverman erprobt wurden, stehen an erster Stelle der Therapie. Diese Übungen sollten aber nie isoliert angeboten werden. Ganzkörperliche Bewegungsübungen helfen die Stimmfunktion zu unterstützen und sind für den Aufbau der Atmung unerlässlich. 

Die Kräftigung der Atemhilfsmuskulatur ist ein zentraler Bestandteil der Therapie von Morbus Parkinson aber auch bei ALS und Multipler Sklerose. Physiologisches Atmen sollte das Sprechen immer unterstützen und dadurch die optimale Stimmfunktion erzeugen. Diese Übungen müssen in ein Gesamtkoordinationstraining eingebaut werden, damit sie im Sprechalltag Bestand haben und die Stimmfunktion auch dann unterstützen, wenn sie im Gespräch abgerufen wird.

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