Schlafapnoe und Schnarchen

Muskeltraining im Bereich Gaumen und Kiefermuskulatur gegen Schnarchen und für besseres Atmen

 

Schnarchen ist unangenehm. Es vertreibt nicht nur den Bettpartner, da es bis zu 95 db laut werden kann, sondern kann durch die Atemstörung (Sauerstoffmangel, Schlafstörungen)  auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Schlaganfall, Demenz und Herzinfarkt werden mit OSAS ( obstruktive Schlafapnoe Syndrom) in Verbindung gebracht (Dong et al. 2013).

 

Hintergrund:

 

Das obstruktive Schlafapnoe Syndrom (OSAS) zeigt sich durch eine gestörte Atmung im Schlaf. Diese schlafbezogene Atemstörung führt zu massiven Beeinträchtigungen. 95% der Menschen mit OSAS (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) sind auch Schnarcher. Immerhin schnarcht fast jeder dritte Deutsche. Betroffene schnarchen laut und wachen durch die Atemnot mehrmals auf, was wiederum die Schlafqualität beeinträchtigt und zu erhöhter Tagesschläfrigkeit führt.

Schnarchen entsteht in den oberen Atemwegen. Während des  Schlafs sinkt grundsätzlich die Muskelspannung im Körper. Aufgrund der Muskelerschlaffung im Schlaf kommt es zu partiellen oder kompletten Verengungen im Nasen-Rachenraum. Das dadurch entstehende akustische Ereignis ist das Schnarchgeräusch.

Schnarchen selbst ist kein Krankheitsbild. Doch es ist ein möglicher Hinweis für  das OSAS und seine möglichen Folgen.

Durch gezieltes Muskeltraining  (Myofunktionelles Training) kann  die Muskelspannung in den verantwortlichen Strukturen im Rachenbereich wieder erhöht werden. So wird gegen die Erschlaffung der Muskulatur im Bereich der Gaumen- und Kiefermuskulatur gearbeitet.

Dies kann zu einer Verbesserung der Schnarch-Symptomatik, aber auch zu einer Verringerung der Apnoen bei den Betroffenen führen. 

Dieses  Myofunktionelle Training kann auch additiv zu der bisherigen schlafmedizinischen Therapie (Unterkiefer-Protrusions-Schiene, Gesichts- oder Nasenmaske CPAP-Therapie) erfolgen und ist risikofrei und gut umsetzbar. 

Patienten mit einer Schnarchproblematik werden von uns im Myofunktionellen Training angeleitet und sollen dies zuhause weiter umsetzen. So kann nach einigen Wochen mit täglichem Eigentraining der muskuläre Spannungszustand im Nasen-Rachenraum erhöht werden. Viele Studien (2015 Myofunctional Therapy to Treat Obstructive Sleep Apnea, Macario Camacho et al.) belegen mittlerweile den Erfolg dieser Maßnahme.

Wir beraten Sie gerne über Trainingsmöglichkeiten. Sie werden von uns in das Training eingewiesen und so zum Eigentraining angeleitet. Regelmäßige Kontrollen helfen den Trainingserfolg zu sichern.

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Praxisausstattung

– Stimmanalyse mit PRAAT
– Videoanalyse
– Stimmanalyse
– Bio- Resonanztherapie
– Individuelles Entspannungstraining durch eigene CD Unterstützung
– Balancetraining zur Körperhaltung
– LaxVox Stimmtraining
– Novafon Schallwellentherapie
– PC gestützte Transferunterstützung, um die Nachhaltigkeit der Behandlung zu sichern
– Nachsorge

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Zentral gelegen, aber zugleich ruhig und entspannend, das dürfen Sie mit unserer Praxis verbinden. Unsere hellen und ruhigen Therapieräume wurden extra für Ihre Bedürfnisse gestaltet. Im Zentrum unseres Arbeitens steht der Mensch, der in seiner Interaktion beeinträchtigt ist.

Hohe fachliche Kompetenz, aktuelles wissenschaftliches Vorgehen und eine entspannte Atmosphäre, zeichnen die Behandlung bei uns aus.

PSS, Dr. Iris Eicher

Leopoldstr. 19 · 80802 München · Tel. +49 (0)89 44439340

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